Entwurf Volker Staab (1. Platz)
Die zentrale Lage in der Nürnberger Altstadt und die Idylle direkt an der Pegnitz bestimmen die Qualität dieses Standortes. Ziel eines jeden städtebaulichen Entwurfes für dieses Areal muss es neben der maßstäblichen Einbindung des Neubaus sein, die Standortqualität für möglichst viele Nutzer dieses Areals verfügbar zu machen. Es galt ein Quartier zu entwickeln, welches sich unaufgeregt und selbstverständlich in die gewachsene Altstadt integriert und doch seine zeitgemäße Eigenständigkeit nicht verleugnet.
Geplant wurde deshalb eine städtebauliche Figur, welche über ein Tor in Sichtweite des Altstadtmarktes einen Raum eröffnet, der den Blick an das Ufer der Pegnitz frei gibt. Durch die öffentliche Verbindung zur Pegnitz und der anschließenden Karlsbrücke entsteht ein neues städtisches Wegenetz, welches die nördlichen und südlichen Altstadtseiten der Pegnitz ringförmig zusammenbindet.
Entsprechend der städtebaulichen Figur werden auch die Freianlagen des Augustinerhofes gestaltet. Durch eine Differenzierung von Weg und Platzflächen werden die Gebäudekonturen nachgezeichnet und die Platzfläche zur Pegnitz mit einer Treppenanlage abgesenkt. Diese öffnet den Blick zum Wasser hin und ermöglicht auf Sitzstufen den Aufenthalt an diesem Ort.

